Orchideen

Allgemeine botanische Informationen zu Orchideen.

Orchideen gelten als der Inbegriff der seltenen, kostbaren Pflanze. Tatsächlich trifft das aber nur bedingt zu. Eigentlich ist es die Familie der Superlative. Orchideen sind die artenreichste Pflanzenfamilie der Erde ( ca. 25000 Arten ). Noch heute werden jährlich ca 100 Arten neu entdeckt. Es gibt Orchideen mit Blütengrößen von Stecknadelkopfgröße bis zu ca. 15cm Blütengröße. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Tropen bis zum Polarkreis. Sie kommen sowohl im tropischenSumpf wie im Hochgebirge vor.

Orchideen sind die entwicklungsgeschichtlich jüngste Pflanzenfamilie. Da aus diesem Grund die Artenbildung bei vielen noch nicht völlig abgeschlossen ist, neigen Orchideeen wie keine andere Pflanzenfamilie zur Vermischung der Arten ( Bastardisierung, Hybridisierung ) , was die Sortenvielfalt noch einmal enorm erhöht.

Orchideen werden in zwei Gruppen eingeteilt :

1. Erdorchideen ( terrestrische Orchideen ). Dazu gehören ausnahmslos auch die etwa 60 in Deutschland vorkommenden Arten.


2. Epiphyten : Die wesentlich größere Gruppe der epiphytischen Orchideen, die auf anderen Pflanzen aufsitzen. Sie machen vor allem die große Vielfalt der tropischen Orchideen aus. Sie bilden meist fleischige Luftwurzeln, die wie die Blätter ebenfalls Chlorophyll enthalten und Photosynthese betreiben. Da diese Orchideen selbst Photosynthese betreiben, sind sie auch nicht parasitisch, wie vielfach angenommen wird, weil sie auf anderen Pflanzen wachsen. Die im Handel angebotenen Exemplare werden bei diesen epiphytischen Orchideen deshalb in für uns so ungewohnten Materialien wie z. B. Rindenstücken, Styropor und Schaumstoffstückchen gezogen.

Viele tropische Arten können mittlerweile schon in Spezialbetrieben in Reagensgläsern auf künstlichen Nährböden aus Samen gezogen werden. Bei Erdorchideen gelingt das bisher kaum. Sie keimen nämlich nur unter ganz bestimmten Bedingungen und unter Anwesenheit bestimmter Pilze. Im Gegensatz zu anderen Pflanzensamen enthält der Samen nämlich kein Nährgewebe, das den Embryo in der ersten Zeit nach dem Keimen ernähren könnte. Die Ernährung des Embryos übernimmt vielmehr der symbiotische Pilz. Erdorchideen leben nämlich zusammen mit einem Pilz, wie man das auch von vielen Bäumen kennt ( Mykorrhiza -Pilzwurzel ). Von diesem engen Zusammenleben profitieren beide. Es handelt sich also um eine Symbiose Der Pilz, der mit Photosyntheseprodukten versorgt wird und die vergesellschaftete Pflanze, also der Baum oder die Orchidee, die besser mit Mineralien versorgt wird.

Insgesamt ist die Aufzucht von Orchideen aus Samen sehr schwierig und im Heimbetrieb fast nicht zu bewältigen

Cambria

Cambria

Dendrobiu m

Dendrobiu m

Dendrobiu m

Paphiopedi lum

Dendrobiu m

Phalenopsi s

Phalenopsi s

Phalenopsi s

Phalenopsi s

Phalenopsi s

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Phalenopsi s

Phalenopsi s

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