Oleandersorten

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Gelbe  und weiße Sorten

Rote Sorten

Rosa Sorten

Antwort auf die am häufigsten gestellte Frage :

Nein, Es gibt keinen blauen Oleander !

Wenn man sich das Angebot in Gartencentern und den meisten Gärtnereien anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es nur wenige Oleandersorten gibt. Tatsächlich ist jedoch die Vielfalt bei Oleandern extrem hoch.

  Pagen ( siehe Literaturliste ) hat in seiner Arbeit durch Auswertung alter europäischer Kataloge 599 Sorten gefunden. Zieht man die unterschiedlichen Bezeichnungen für gleiche Sorten und ähnlich klingende Synonyme ab, sind es ca 400 verschiedene Sorten, von denen nach Schätzung Pagens noch etwa 175 im Handel sein dürften. Aber selbst die Firma Rey in Frankreich, einer der bekanntesten Züchter, bietet nur etwa 55 Sorten an.

Die Zahl der verfügbaren Sorten dürfte jedoch weltweit viel höher liegen, da es auch eine enorme Vielfalt amerikanischer Sorten gibt. 

  Ein großes Problem ist der Umgang mit Namen bei den Sorten. Vielfach haben sich im Lauf der Zeit Namen verändert, ursprünglich als einfach beschriebene Sorten wurden plötzlich mit doppelten Blüten unter gleichem Namen in den Handel gebracht. Viele Sorten werden auch heute noch überhaupt ohne Namensbezeichnung verkauft. Letztlich ist es auch so, dass viele Zuchtbetriebe sich auch nicht an die international üblichen Vereinbarungen der Namensgebung bei neuen Sorten halten. Das alles führt zu einem erheblichen Wirrwarr in der Bezeichnung der Sorten.

  Die auf den folgenden Seiten beschriebenen Oleander sind im wesentlichen Sorten , die ich seit einigen Jahren kultiviere. Da sie z. T. gesammelt wurden, habe ich diese Sorten mit Phantasienamen versehen, die an Personen und Fundorte angelehnt sind. Das sind keine offiziellen Sortennamen.

 Aber auch bei den im Handel erworbenen Sorten kann man keineswegs sicher sein, dass es wirklich immer die Sorten sind, als die sie benannt werden.

 Einteilung der Sorten nach der Blütenform

  Nach der Blütenform unterscheidet man drei Typen:

   Einfache, doppelte und gefüllte Blüten.

Hinweis : Pagen ( siehe Literaturliste ) unterscheidet folgende Typen: einfach, überlagert und doppelt. Wobei Pagen die doppelten Blüten als überlagert bezeichnet und die gefüllten Blüten als doppelt 

  Die einfacheForm :

Das ist der Typus der Blüte der auch auf der Seite Blütenbau und Befruchtung beschrieben ist. Über dem Kelch steht die aus fünf Kronblättern gebildete Blütenröhre , die in fünf Lappen endet. Die Lappen der Blütenblätter sind eingebuchtet und dadurch in zwei Lappen unterteilt, die meist asymmetrisch geformt sind und auch bei gefärbten Sorten meist unterschiedlich stark gefärbt sind. In der Blüte befinden sich fünf Staubblätter.

  Die doppelte Form :

Sie entsteht dadurch, dass sich über dem Kelch zwei ineinandergesteckte Blütenröhren befinden. Die Lappen der Röhren stehen alternierend. Bei manchen Sorten sind die beiden Röhren ziemlich weit voneinander entfernt, so dass der Eindruck der ineinandersteckenden Röhren sehr deutlich ist. Siehe Sorte Cavallaire( Abb. rechts )

In der äußeren Röhre befinden sich keine Staubblätter.

  Die gefüllte Form

Kriterien für die gefüllte Form sind mehr als 10 Kronblätter, die manchmal verwachsen oder auch frei sein können. Die Lappen oder die Blätter selbst sind unregelmäßig geformt. Manchmal sind auch Staubblätter ähnlich wie Kronblätter geformt. Die Blüte wirkt insgesamt unregelmäßig.

Bei den gefüllten Blüten sind es häufig mehr als zwei Blütenquirle, aus denen die Blüte besteht. Normalerweise hat ein solcher Quirl fünf Blütenblätter, es gibt allerdings auch Blüten mit vier oder sechs Blütenblättern.

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